Für manche begann der Mitarbeitenden-Ausflug bereits in den frühen Morgenstunden. Das Ziel der Pastoren, Bereichs- und Büromitarbeitenden war zunächst Sursee. Von dort aus ging es weiter nach Ettiswil, wo wir bei sommerlichen Temperaturen und unter einigen Schweisstropfen zu einer Waldhütte wanderten. Schon am Morgen war klar: Das würde ein wunderschöner und heisser Tag werden.
Im kühlen Wald angekommen, wurden wir mit erfrischenden Getränken empfangen. Gestärkt starteten wir gemeinsam in den Tag – mit einem besonderen Programmpunkt: den Jubiläen. Tim Selinger und Erwin Bürgi wurden für ihre langjährige Mitarbeit in der DSV geehrt. Tim durfte seine Urkunde für 15 Jahre, Erwin seine für 25 Jahre entgegennehmen. In persönlichen Einblicken erzählten beide von ihrem Weg und den Gründen, weshalb sie gerne in der DSV arbeiten. Mit grossem Dank und herzlichem Applaus würdigten wir ihren wertvollen Einsatz.
Für den Vormittag hatte Ralph verschiedene Teamspiele vorbereitet. In Gruppen stellten wir uns abwechslungsreichen Herausforderungen: Ein Slackline-Parcours musste gemeistert, Spinnennetze durchquert, Treibsand überwunden und eine hohe Leiter erklommen werden. Gemeinsam bekämpften wir «Viren» und fanden uns sogar in einer dunklen Höhle wieder. Die Aktivitäten machten grossen Spass und zeigten einmal mehr: Gemeinsam sind wir stärker! Nach so viel Bewegung und Abenteuer war der Hunger entsprechend gross. Schon am Morgen wurde eifrig darüber gerätselt, was es wohl zum Mittagessen geben würde. Als Noah schliesslich das Pizzamobil entdeckte, war die Freude besonders gross. 😉
Mit reichlich Pizza im Bauch fuhren wir anschliessend weiter zum Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil. Dort nahmen uns zwei Rollstuhlfahrer mit in ihre persönliche Lebensgeschichte. Während wir ihren Erzählungen lauschten, wurde uns einmal mehr bewusst, welches Privileg es ist, sich frei bewegen zu können.
Dabei wurde deutlich, dass der Rollstuhl oft nicht die grösste Herausforderung darstellt. Einschränkungen bei der Mobilität, Veränderungen von Körperfunktionen, angepasste Wohnsituationen und veränderte Beziehungen gehören ebenfalls zum Alltag vieler Betroffener. Es war beeindruckend, diese Geschichten aus erster Hand zu hören und die Gelegenheit zu haben, offen Fragen zu stellen. Eine Botschaft blieb besonders eindrücklich in Erinnerung: Das Leben ist lebenswert – auch im Rollstuhl.
Auch die Führung durch das Paraplegiker-Zentrum war sehr spannend. Die Einrichtung erfüllt eine wichtige Aufgabe, indem sie Menschen in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens umfassend begleitet, unterstützt und neue Perspektiven eröffnet.
Zum Abschluss hatten wir uns ein Glace mehr als verdient. So liessen wir unseren ersten gemeinsamen Mitarbeitenden-Ausflug gemütlich ausklingen.
Eines ist sicher: Nächstes Jahr gehen wir wieder gemeinsam auf Reisen.























